Kreisoberliga Frauen
10.01.2026, 16.00 Uhr
HV G/W Plessa


Elsterwerdaer SV 94
Halbzeit: 14:03
Endstand: 32:16
Enorme Abschlussschwäche prägt Auswärtsspiel gegen Plessa
Nach der knappen Zwei-Tore-Niederlage im Hinspiel gingen die ESV-Frauen mit dem klaren Ziel in die Partie gegen die Damen des HV Grün-Weiß Plessa, erneut ein ebenso gutes Ergebnis zu erzielen und an die damalige Leistung anzuknüpfen.
Der Start ins Spiel verlief jedoch erneut schwierig. Man tat sich schwer, ins Spiel zu finden, was sich vor allem in Pass- und Fangfehlern sowie einer deutlichen Abschlussschwäche zeigte. So konnte der erste Treffer erst in der 9. Spielminute erzielt werden. Leider brachte auch dieses Tor keine Sicherheit ins Spiel, sodass man weitere zehn Minuten auf den nächsten eigenen Treffer warten musste. In der Abwehr präsentierten sich die Frauen vom ESV über weite Strecken der ersten Halbzeit ordentlich und zwangen die Gastgeberinnen immer wieder zu Würfen aus dem Rückraum. Diese fanden jedoch häufig sehr platziert den Weg ins Tor. Bis zur Halbzeit ließ man lediglich 14 Gegentreffer zu, konnte selbst jedoch nur drei Tore erzielen. Der Halbzeitstand von 14:3 spiegelte vor allem die große Abschlussschwäche wider.
In der Kabine wurde dieses Problem klar angesprochen. Gleichzeitig gab das Trainergespann die klare Vorgabe, weiterhin konzentriert in der Abwehr zu arbeiten. Der Start in die zweite Halbzeit gelang den ESV-Frauen insgesamt besser. Man erspielte sich nun deutlich mehr Chancen, scheiterte jedoch weiterhin an der gut aufgelegten Torhüterin von Plessa oder am Pfosten. Das Wurfglück fehlte an diesem Tag auf Seiten des ESV komplett. Auch wenn die Partie bereits zur Halbzeit weitgehend entschieden war, wollten sich die ESV-Frauen nicht kampflos geschlagen geben. Große Schwierigkeiten bereitete jedoch weiterhin das Duo der Wude-Schwestern, das defensiv nicht in den Griff zu bekommen war und gemeinsam 22 Treffer für Plessa erzielte. In der Schlussphase schlichen sich im Angriff vermehrt technische Fehler ein, die von den Gastgeberinnen konsequent mit Tempogegenstößen bestraft wurden. Besonders unglücklich verlief eine Phase in doppelter Überzahl, in der man kein gutes taktisches Angriffsspiel zeigte und sogar zwei Gegentore hinnehmen musste.
Am Ende stand eine deutliche 32:16-Niederlage auf der Anzeigetafel. Positiv bleibt festzuhalten, dass sich die wenigen erzielten Tore auf viele Schultern verteilten. Nun gilt es, das Spiel gegen Plessa abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten.
In zwei Wochen steht das Rückspiel gegen Doberlug- Kirchhain II an – ein starker und keinesfalls zu unterschätzender Gegner, gegen den das Hinspiel ebenfalls nur knapp mit zwei Toren verloren ging. Mit neuem Mut und voller Konzentration wollen die Frauen vom ESV wieder angreifen.
Es spielten: A. Huschka (Tor), L. Schurig (Tor), A. Thron (1), C. Wotta (1), J.Kunath, A. Richter (2), L. Thron, J. Albrecht, U. Zörner (2), J. Schlorf (4), N.Winkler (1), P. Streck (1), Z. Zörner (4)
Bericht: Anna Thron
